Immer näher am Erfolg

Wieder war es knapp, wieder reichte es nicht. Kaltenbach wollte den Sieg, die Leistung war aber nicht über die gesamten sechzig Minuten auf dem nötigen Niveau. Zu Beginn der Partie zeigte sich direkt, was die beiden Teams zeigen werden. Es bot sich ein ausgeglichener Kampf mit einem leicht besseren Stand für die Gäste aus Kreuzlingen, doch Kaltenbach hielt gut mit. Dann kam die stärkste Phase der Heimmannschaft. Ab der Hälfte der ersten Halbzeit konnte Kaltenbach das Ruder an sich reissen und in Führung gehen. Doch trotz leichter Überlegenheit konnte man die Gäste nicht distanzieren. Das gesamte Spiel während den ersten dreissig Minuten war umkämpft, dass zeigte auch die hohe Anzahl an Zweiminutenstrafen auf beiden Seiten. Zur Pause lag Kaltenbach erstmals in dieser Saison vorne, es stand 13 zu 12 Tore.

Nicht bis zum Schluss durchgezogen

Nach dem Seitenwechsel erwischte wie in der ersten Halbzeit Kreuzlingen den besseren Start. Sie erkämpften sich zuerst das Unentschieden und danach die Führung zurück. Kaltenbach konnte wieder mithalten, jedoch nicht wieder die Führung erringen. Und anders als in der Halbzeit zuvor, gehörte der zweite Teil nicht den Kaltenbachern. Bis zur 50. Minute hielt das Heimteam gut mit, danach musste man sich den Gästen geschlagen geben. Der HC Kaltenbach mochte nicht mehr mithalten und konnte so keinen Druck auf Kreuzlingen ausüben. Das war besonders Schade, da Kaltenbach bis dahin nie mehr als drei Tore zurücklag. Zum Schluss stand es 29 zu 24 für die Gäste aus Kreuzlingen, wieder keine Punkte für Kaltenbach.
Will die Mannschaft die Ausgangslage für die Rückrunde um ein Vielfaches vereinfachen, müssen in den letzten beiden Spielen dieses Jahr zwei Siege her. Man könnte schon fast von Entscheidungsspielen sprechen, denn es geht in beiden Partien gegen direkte Konkurrenten. Das erste findet bereits diesen Samstag, 11. Dezember und 16:00 Uhr in der Hoga Stein am Rhein gegen Fortitudo Gossau statt. Um den ersten Sieg zu holen, benötigen wie jede Unterstützung in der Halle. Hopp Kaltenbach!